Verein

Hessisches Ziegeleimuseum
Oberkaufungen e.V.

Träger des Museums ist der gemeinnützige Verein „Hessisches Ziegeleimuseum Oberkaufungen e.V.“ Der Verein hat heute 25 – 30 aktive Mitglieder und Fördermitglieder, die die Museumsführungen und die Betreuung der Besucher übernehmen. Manchmal gelingt es uns auch Ausstellungen zu organisieren und Seminare oder Lesungen zu veranstalten. Einige der Themeninseln der Dauerausstellung sind noch nicht vollständig bearbeitet und im Aktenarchiv schlummern noch interessante Fakten.

Im handwerklichen Bereich ist der Bau von zwei Holzofen geplant: eines Töpferofens für Racubrand und eines Backofens für Brot, Kuchen und Dörrobst.

Mit anderen Worten: es bleibt noch viel zu tun und darum freuen wir uns über jeden, der den Museumsverein mit – von der Steuer absetzbaren – Spenden oder durch seine oder ihre aktive Mitgliedschaft fördert.

Wir haben schon viel geschafft …

Mit der Eröffnung des Museums hat der Verein 2006 sein wichtigstes Ziel erreicht. Es war ein langer und arbeitsreicher Weg und nur mit der finanziellen Unterstützung der Regionalförderung des Landkreises Kassel, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen und des Hessischen Museumsverbandes möglich, ein grösseres zinsloses Darlehen kam hinzu. Die beteiligten Fachfirmen wurden von Helfern der Arbeitsförderung und durch Eigenleistung engagierter Vereinsmitglieder unterstützt.

Die erste tatkraftige Hilfe erfuhren wir noch bevor der Verein im Jahre 2000 ins Vereinsregister eingetragen wurde: 1996 und 1997 haben jeweils 24 Jugendliche im Alter von 17 bis 26 Jahren aus USA, Litauen, Spanien, Polen und Deutschland in dreiwochigen workcamps des Internationalen Jugendgemeinschaftsdienstes ijgd auf dem Gelande in Wohnwagen gelebt und einiges bewegen konnen: sie haben den Kitt aus vielen der gusseisernen Fenstern geschlagen, Eisen entrostet und mit Schuppenpanzerfarbe konserviert, Sichtmauerwerk neu verfugt, die Feuerwehrspritze restauriert, Steine palettiert und vieles mehr.

Nach der Vereinsgrundung galt es, die fast 400 Firmenakten und viele Bundel Lieferscheine, Zeitschriften und Prospekte zu entstauben, zu sichten, umzuheften und zu archivieren. und die Maschinen, Anlagen, Kleinteile und Mobel zu inventarisieren.
Unter Veranstaltungen „ leider schon vorbei“ finden Sie eine Reihe von Ausstellungen, Installationen und Aktionen, die in den letzten Jahren hier stattgefunden haben, der Museumsverein war manchmal Veranstalter, immer hat er bei Aufbau und Werbung geholfen.
2003 und 2004 wurde zusammen mit der Museumspadagogin Ulla Merle das Museumskonzept entwickelt und mit Dipl. Ing. Guido Wotzka die fur die Umsetzung erforderlichen Bauplane erstellt. Mit den handwerklichen Arbeiten haben wir erst 2005 begonnen. Auch wenn Maschinen und Anlagen an ihrem ursprunglichen Platz geblieben sind, so mussten fur den Museumsbetrieb naturlich Archiv- und Depotraume geschaffen, Sanitareinrichtungen und eine neue Treppenanlage eingebaut und vieles saniert und restauriert werden. Der Innenhof musste gestaltet und das kleine Cafe eingerichtet werden. Das design fur Stehpulte, Bilderrahmen und Schautafeln wurde entwickelt, die Texte geschrieben und. Ulrika Weber, Mareike Vay haben Zeichnungen fur die Stehpulte angefertigt. Ohne Anna Hofmann und Kukuli Tenorio Polo die 2004/2005 bzw. 2005/2006, ihr „freiwilliges Jahr in der Denkmalpflege“ hier ableisteten, ware die Eroffnung nicht so schnell –und gut – moglich gewesen. Das Logo des Museums den „Kollergang“ hat Ulrike Cromberg entwickelt.

Am 7. + 8. Juli 2006 konnten wir endlich die Eroffnung 2. des Museums feiern: Am Samstag um 15:00 war die offizielle Eroffnung durch den Landrat Dr. Udo Schlitzberger und den Burgermeister von Kaufungen Peter Klein. Den Festvortrag hielt Axel Fohl „Museen und Industriedenkmale – Spannungsfeld Industriearchaologie“. Peter Zinngrabe spielte Saxophon und danach wurde von der Keramikerin Ulrike Seilacher unter Mithilfe einer Kinderschar ein Lehm-Papierofen aufgebaut. Sonntag um 11:00 gab es einen Jazz-Fruhschoppen mit den New Orleans Copycats und den ersten Brand im Lehm-Papierofen.

Seit Sommer 2005 treffen sich ehemalige Mitarbeiter der Ziegelei Lohofer hier an ihrer ehemaligen Arbeitsstatte einmal im Monat zu einem Stammtisch. Ihre Erinnerungen und Erlauterungen sind in die Darstellung des Museums eingeflossen. Der Museumsverein hat bisher und wird auch in Zukunft die denkmalpflegerischen Arbeiten an der Gesamtanlage Ziegelei Oberkaufungen unterstutzen.

Beitrittserklärung

Ich erkläre hiermit meinen Beitritt als förderndes Mitglied im Hessischen Ziegeleimuseum Oberkaufungen e.V. Niester Strasse 24, 34260 Kaufungen

Mindestens 12,- €
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Spenden:

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